Wir sind was wir tun - die Naturschutzmacher

NABU-Gruppe Zeuthen (und umgebende Gemeinden Eichwalde, Wildau, Schulzendorf, KW)

im Regionalverband Dahmeland e.V.

 

Die NABU-Gruppe Zeuthen trifft sich ab sofort regelmäßig jeden zweiten Montag im Monat, ab 18:00 Uhr.
Die Treffen finden im Forstweg 30 in Zeuthen (Vereinshaus Heimfried) statt.
Interessierte (auch Nichtmitglieder) sind jederzeit herzlich willkommen!

Auf der Agenda stehen u.a.:
- Organisation Pflegeeinsätze am Kienpfuhl und im NSG Höllengrund-Pulverberg
- Fortführung Moor- und Amhphibienschutz im NSG Flutgrabenaue Waltersdorf an der L402
- Pflege der Streuobstwiese im KWer Tiergarten
- Leitung/Betreuung einer Kindergruppe in Zeuthen
- Öffentlichkeitsarbeit zu Naturschutzthemen und geplanten neuen Bauprojekten (aktuell u.a. neuer Edeka-Markt in Miersdorf Dorfstraße 8-10; B-Plan Zeuthener Winkel Mitte; Sanierung der Seestraße - Schutz der Alleebäume) - siehe auch rechts in der Navigation unter Bauprojekte Zeuthen
- sonstige Themen wie Förderung mehr kommunaler Blühflächen

 

Sie möchten in den Verteiler für Veranstaltungen, Exkursionen und Arbeitseinsätze aufgenommen werden?

Kontaktieren Sie uns gern unter: [email protected]


Unsere nächsten Pflegeeinsätze 2026

Anpacken für den Naturschutz – NABU-Einsätze von Januar bis Anfang März 2025 in Zeuthen

Die NABU-Gruppe „Zeuthen“ des NABU Dahmelands e.V. führt, wie jedes Jahr, aktuell wieder mehrere öffentliche Einsätze zur Förderung der Arten- und Lebensraumvielfalt in unseren Schutzgebieten durch:

 

1.) Naturschutzgebiet „Höllengrund-Pulverberg“ 

Fällung von jungen Einzelbäumen und Baumgruppen (Wald-Kiefern) zur Förderung der offenen Biotope (kalkreiche Magerrasen), Ertüchtigung der Schichtholzhecken und Anlage von weiteren Habitaten für Zauneidechsen

2.) Flächennaturdenkmal Kienpfuhl

Rückschnitt von Weiden und ausladenden Brombeeren zum Moor- und Amphibienschutz! Aufschichtung des Materials in Randbereichen als Rückzugs- und Bruthabitate.

 

Hintergrund: Bäume zu fällen und damit Wiesen oder Moore zu fördern, kann für Außenstehende zunächst einmal ungewöhnlich wirken, geschieht aber aus guten Gründen:

1. Wiesen, Weiden und Moore - verglichen zu Wäldern - speichern mindestens doppelt so viel Kohlenstoffdioxid und Grundwasser im Boden. 2. Die Verbuschung und Waldentwicklung – "natürliche Sukzession" – verdrängt weniger konkurrenzfähige, lichtbedürftige, seltene Pflanzen und Tiere. Viele sind mittlerweile gefährdet und maßgeblich für die geschützten Biotope, wie z.B. sog. "Kalkreiche Magerrasen" am Pulverberg. Brandenburg hat für deren Schutz und Erhaltung eine besondere Verantwortung.

Wir tun also aktiv etwas für die biologische Vielfalt, aber vor allem auch den Klimaschutz, die Grundwasserneubildung und die Erhaltung der Kulturlandschaft.

 

Wann? Die Einsätze werden i.d.R. am Samstag- und/oder Sonntagvormittag ab 17.1. von 10-13 Uhr stattfinden. Die genauen Termine und Treffpunkte werden in einem Mailverteiler sowie auf facebook (NABU Dahmeland e.V.) und der Webseite www.nabu-dahmeland.de bekannt gegeben.

Die Maßnahmen werden im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde LDS (Sitz in Lübben, [email protected]) und in Abstimmung mit der Gemeinde und durchgeführt.

 

Interessierte und helfende Hände – von ganz klein bis ganz groß – sind immer willkommen! Zum Ausklang stehen Tee, Kaffee, Punsch und Snacks bei netten Gesprächen bereit.

Termininfos, Anmeldung und Rückfragen gern unter: [email protected]

 

 


Naturschutz konkret: Biotop-/Artenschutz durch extensive Beweidung mit Schafen (Skudden) am Höllengrund-Pulverberg

Nach 30 Jahren gibt es seit Mitte Oktober 2021 wieder Schafe im Naturschutzgebiet (NSG) "Höllengrund-Pulverberg" !

Ein Schutzzweck des seit 1995 ausgewiesenen Naturschutzgebiets ist es, die gefährdeten, streng geschützten Trockenrasen und ihre Fauna zu erhalten. Viele andere Flächen sind im Gebiet bereits zugewachsen, weil sie nicht mehr genutzt oder gepflegt werden, sie verbuschen und bewalden sich. Das ist schade, weil dadurch auch viele seltene, lichtliebende Tier- und Pflanzenarten verschwinden.

 

Skudden, eine sehr urtümliche Schafs- und bedrohte Nutztierrasse, sind sehr widerstandsfähig und genügsam.

Sie können die wertvollen trockenen und feuchten Biotope optimal pflegen und vor dem weiteren Zuwachsen bewahren. Auch hat sich diese Rasse schon gegen nichtheimische Arten   wie   die   Spätblühende   Traubenkirsche   bewährt,   die   am   Höllengrund heimische Pflanzenarten verdrängt.

 

Weidetiere zur Landschaftspflege sind in Zeuthen und Umgebung nichts Neues. Bereits vor 30 Jahren wurden Schafe am Höllengrund und andernorts gehalten. Diese Idee hat die NABU-Gruppe Zeuthen zusammen mit einem Schäfer, der bereits Skudden in Müggelheim hält, wiederbelebt. Nicht nur zu Naturschutzzwecken und Bewahrung des Landschaftsbildes, sondern natürlich auch zur Freude an den Tieren für Groß und Klein, in direkter Nachbarschaft! 

 

Bitte beachten Sie den Stromzaun und weitere Hinweise:

- Die Schafe dürfen nicht gefüttert werden - auch nicht mit Brot oder Möhren, weil sie das nicht vertragen (Kolikgefahr!).

- Die Schafe finden genügend und passendes Futter auf der Weide! Im Winter werden sie zusätzlich durch uns und den Schäfer versorgt.

- Im NSG dürfen die Wege grundsätzlich nicht verlassen werden. Es herrscht Hundeleinenzwang.

- Hunde sind bitte anzuleinen. Sie können die Schafe beunruhigen und stressen. Im schlimmsten Fall können Tiere stressbedingt sterben.

- Hundekot gehört bitte nicht in die freie Natur (unerwünschte Nährstoffe in Biotopen, die z.B. Brennnesseln fördern).

 

Seit 2023 werden die Schafe regelmäßig zwischen den beiden Weiden am Höllengrund und Pulverberg umgetrieben!

In diesem Jahr gelang es uns auch, dank unserem Hirten Heiko, die Tiere über 4 Wochen täglich für mehrere Stunden außerhalb des Weidezaunes zu hüten und somit die empfindlichen Biotope am Pulverberg optimal zu pflegen.

 

 

Interessierte können sich immer gern melden unter [email protected]

 

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Artikel "Beweidung mit Schafen (Skudden) am Höllengrund"
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NABU-Gruppe "Zeuthen" seit 2021 endlich wieder wiederbelebt!

 

Die Zeuthener NABU-Gruppe wurde im Frühjahr 2021 "reanimiert". Schwerpunkte der Naturschutzaktivitäten sind die Pflege seltener, nährstoffarmer Biotope (z.B. Trockenrasen am Pulverberg), der Krötenschutz und die Maßnahmenplanung und -umsetzung in Feuchtgebieten (Flutgrabenaue Miersdorf/Schulzendorf), siehe Präsentation "Leitbilder und Projekte" weiter oben auf dieser Seite.

 

    Um welche Schutzgebiete und Projekte für die Erhaltung der biologischen Vielfalt kümmern wir uns?

> NSG Höllengrund-Pulverberg (Biotoppflege der Trockenrasen/Hänge; Organisation der Schafbeweidung; geplante weitere Auflichtungen im Herbst/Winter)

> NSG Flutgrabenaue Waltersdorf (Bilanz zum Krötenschutz) -- für die Umsetzung weiterer Maßnahmen (z.B. Neuschaffung eines weiteren Kleingewässers am Brennereigraben, Verfüllung der Stichgräben, Anpassung der Gewässerunterhaltung) bräuchten wir weitere Unterstützer! 

> FND Kienpfuhl (Pflegeeinsätze im Winter; Wasserstand/Amphibienbestand; ggf. weitere Pflegeeinsätze ab Mitte/Ende August)

 

 

Projekte der NABU-Gruppe "Zeuthen" (Präsentation zum Download)

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Präsentation zu den bisherigen Projekten (Stand: 01.03.2022)
NABU Zeuthen_Projekte_Stand 2022-03-01.p
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Präsentation zu den Leitbildern und bisherigen Projekten (Stand: 23.07.2021)
NABU Zeuthen_Projekte_2021-07-23.pdf
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