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a) Umweltvergehen oder Verstoß gegen den Artenschutz/Gefahrenverdacht
Eine NABU-interne Exkursion zu den Pflegeflächen des NABU Dahmeland findet am 6.Juni von 9 bis ca. 12 Uhr statt.
Treffpunkt: Teupitz, vor der Gärtnerei Krause, Gutzmannstr. 27
Bitte möglichst Fahrgemeinschaften bilden, da wir Pflegeflächen in Teupitz, Töpchin Waldeck und ggf. Bestensee ansteuern!
Da auch in unserem Verbandsgebiet immer häufiger von Mährobotern verletzte Igel gefunden werden, möchten wir darauf hinweisen, dass Mährobboter nicht unbeaufsichtigt und niemals in der Dämmerung oder in der Nacht betrieben werden sollten.
Die Ortsgruppe Zeuthen trifft sich am Montag den 8. Juni ab 18 Uhr das letzte Mal vor der Sommerpause im Forstweg 30 in Zeuthen. Das nächste Treffen wird es erst wieder im September geben.
Folgende Themen werden besprochen:
Weitere Infos zur Naturschutzgruppe Zeuthen gibt es hier
Sie finden uns auch auf Facebook unter NABU Dahmeland e.V. und Instagram
Mähroboter erkennen Objekte unter zehn Zentimeter Höhe nicht, also auch Igel, Mäuse und Eidechsen!
Interessierte und helfende Hände – von ganz klein bis ganz groß – sind immer willkommen! Zum Ausklang stehen Tee, Kaffee, Punsch und Snacks bei netten Gesprächen bereit.
Termininfos, Anmeldung und Rückfragen gern unter: [email protected]
Hier gibt es weitere Informationen.
Anmeldung für Kindersommerseminare in der „Spree-Wald-Werkstatt" in Alt Schadow:
https://www.naju-brandenburg.de/jahresprogramm/natur-denk-mal/
Im NSG Höllengrund-Pulverberg haben wir bei unserem letzten Arbeitseinsatz einige junge Kiefern gefällt alte markante Bauernkiefern freigestellt und eine weitere Schichtholzhecke im Wald zur Abgrenzung der wertvollen Wiesen-Biotope errichtet. Auf dem Plan stand auch das Anlegen einiger weiterer Echsen-Trittstein-Biotope.
Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!
Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier im Dahmeland aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren noch unregelmäßig stattfindenden Treffen vorbei, s. Termine rechts. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle oder unter [email protected] bzw. [email protected]
Am 30.10.2024 verstarb unsere langjährige Mitstreiterin, unbestechliche Naturschützerin und überaus kenntnisreiche Biologin Dr. Gisela Deckert im Alter von 94
Jahren.
Ihr ganzes Leben hat sie dem Schutz der Natur und der Verhaltensbiologie gewidmet. Bis zuletzt kämpfte sie unermüdlich argumentativ und fachlich fundiert gegen Windräder im Wald, gab
naturschutzfachlichen Rat im Naturschutzbeirat und bei allen anstehenden Themen im Vorstand des NABU- Dahmeland e.V., schrieb Stellungnahmen zu Bauvorhaben, schrieb Fachtexte für unser JahreBuch
und für die Zeitung und gab mehrere Bücher heraus. In der Wendezeit der 90er Jahre hatte Frau Dr. Deckert maßgeblich zur Unterschutzstellung heutiger Naturschutzgebiete beigetragen.
Sie gründete 1971 die Fachgruppe Ornithologie und Naturschutz in Königs Wusterhausen und Zossen, war dann 1990 nach der Wende Gründungsmitglied des NABU Dahmeland e. V. als Regionalverband
des Naturschutzbundes Deutschland, war viele Jahre unsere 1. Vorsitzende und seit 2009 unsere Ehrenvorsitzende. Am 8.2.2010 wurde ihr für ihre verdienstvolle Naturschutzarbeit das
Bundesverdienstkreuz vom Landrat Stephan Loge im Auftrag des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler feierlich verliehen und überreicht. Ihre besondere Liebe galt schon immer der
Ornithologie, insbesondere der Verhaltensbiologie. Schon als kleines Mädchen beobachtete sie Vögel und erwarb erste Artenkenntnisse. In Fachkreisen wird sie liebe- und respektvoll „Die
Spatzendeckert“ genannt, da sie mit ihrer Doktorarbeit über den Feldsperling sich einigen Ruhm erwarb Sie liebte ihre Nebelkrähen an ihrem Wohnort besonders, die alle Namen bekamen und deren
Verhalten sie anschaulich beschrieb.
Wir vermissen sie sehr und werden in ihrem Sinne unsere Naturschutzarbeit weiterführen.
In ehrenvollem Gedenken.
Der Vorstand des NABU- Dahmeland e. V.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bürgerinitiative "„Rettet den Naturpark Dahme-Heideseen“: https://rettet-den-naturpark.de
Unsere Skudden im Zeuthener Höllengrund (Foto: Manuel Müller)