NABU RV Dahmeland Aktionen & Projekte Veranstaltungen

Veranstaltungen

Hier finden Sie eine kleine Auswahl aus den vielen Veranstaltungen, die wir durchgeführt haben.

 

 

Impressionen von unserer Wanderung durch das Sutschketal

Mai 2015

Das flächenmäßig kleine Naturschutzgebiet Sutschketal hat viel Interessantes zu bieten. Unterschiedlichste Biotope wechseln sich auf kurzer Distanz ab. Unmittelbar an den Wasserbereich schließen sich sumpfige Gebiete an, die rechts und links von bewaldeten, trockenen Hanglagen eingeschlossen sind.

Auf den Feuchtwiesen, die noch vor Jahrzehnten von Bauern bewirtschaftet wurden, breiten sich nunmehr Schilfröhrichte und Erlengewächse stark aus. Damals waren noch Kuckuckslichtnelke, Kleiner Baldrian sowie verschiedene Orchideenarten zu finden. Heute  müssen die verbliebenen Feuchtwiesen u. a. vom NABU durch aufwändige Pflegeeinsätze freigehalten werden.

Der Sutschkeweiher besticht im Sommer durch großflächige Bestände an Teich- und Seerosen, die fast die gesamte Wasseroberfläche bedecken. Enten und Schwäne müssen sich mühsam ihren Weg durch diesen Dschungel bahnen.

In nördlicher Richtung schließt sich ein Erlenbruchwald mit zahlreichen Wasserflächen an. Die im Wasser stehenden, abgestorbenen Bäume bieten Vögeln ideale Brutbedingungen, was jetzt im Frühjahr auch deutlich zu hören ist. Aber auch Wildschweine fühlen sich hier wohl.
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In diesem Jahr sind große Bestände an Wasserfeder sowohl am Ostufer als auch am gegenüber liegenden Westufer zu bewundern. Sie weißen Blüten leuchten regelrecht in dem dunklen “Urwald”.

Am Ende des Sutschkeweihers führt der Wanderweg über einen Knüppeldamm zum westlichen Ufer und zurück zum Südende. Die Vegetation ist natürlich weitestgehend die gleiche wie am Ostufer.

Abschließend noch ein Foto, das in fast keiner Arbeit zum Sutschketal fehlt:

“Eiche umarmt Kiefer”

 

 

 

Klaus Schneider
NABU-Gruppe Pätz

 

 

Vogelstimmenexkursion (Stunde der Gartenvögel 2015)

9.05.2015

Treffpunkt  war um 8 Uhr in Pätz an der Dorfaue. Die Leitung hatte Volker Hastädt und es waren viele Vogelfreunde erschienen.

Insgesamt wurden 33 Vogelarten gezählt.

Fotos und Text

Axel Mieritz

 

 

Wolfsvortrag an der TH Wildau

4. Mai 2013

Zu dem sehr spannenden Vortrag und anschließendem Film fanden sich über 80 Interessierte ein.

     

 

 Vogelstimmenexkursion (Stunde der Gartenvögel)

Vogelstimmenexkursion in Prieros vom Samstag, den 12.05.2012

Treffpunkt  war um 8 Uhr in Prieros am Naturschutzzentrum. Die Leitung hatte wieder Volker Hastädt und es waren sieben Vogelfreunde erschienen.

Leider waren unsere gefiederten Freunde durch die niedrigen Temperaturen nicht in Stimmung zum Singen. Trotzdem konnten aber einige Sänger von den Teilnehmern bestimmt werden.

Dank an Volker für die schöne Führung.

Axel Mieritz

 

Vogelstimmenexkursion am 21.05.2011

Volker Hastädt vom NABU organisierte für Interessierte eine ornithologische Wanderung im Tiergarten Königs Wusterhausen. Treffpunkt war um 8:00 Uhr auf dem Parkplatz des Baumarkts Raab-Karcher (Storkower Straße). Es fanden sich 19 Vogelfreunde ein und das Wetter war ideal um Vögel zu beobachten. Der Weg führte uns durch eine wechselhafte Landschaft mit Wald, Bachlauf, Wiesen und Seenrandbereich. Auch diesmal war wieder die Mönchsgrasmücke sehr lautstark vertreten, aber auch Kuckuck, Buchfink und Zilpzalp machten auf sich aufmerksam. Auch blieb den Teilnehmern nicht der leise Gesang des Grauschnäppers verborgen. Als dann ein Habicht über unsere Köpfe huschte, war selbst Volker erstaunt und musste erst einmal beobachten in welche Richtung er mit seiner Beute verschwindet. Seinen Horst sucht er nämlich schon seit längerem. So war doch dieser Tag auch für ihn ein Erfolg.

Foto und Text

Axel Mieritz

Gartenvogelzählung 2011

Am Samstag, den 16.Mai 2011 hat Axel Mieritz vom NABU im Rahmen der Gartenvogelzählung einen vogelkundlichen Rundgang durch den Kurpark in Wildau durchgeführt. Es kamen 13 interessierte Vogelfreunde, darunter erfreulicherweise auch zwei Kinder. Treffen war um 9 Uhr und nach einer halbstündigen Einführung ging es dann auch los. Das trübe Wetter dämmte etwas die Sangeslust, aber als die Sonne dann doch noch durchkam waren schlagartig auch mehr Vogelstimmen zu hören. Auffällig dominant war die Mönchsgrasmücke, die mit ihrem lauten Gesang den anderen Vögeln die Schau stahl. Dank der Hilfe von Klangattrappen konnten die schweigsamen und selten singenden Vögel jedoch den Beobachtern noch einmal vorgeführt bzw. wiederholt werden. Ein Rotkehlchen, das uns sehr nahe kam und die beiden revierkämpfenden Trauerschnäpper genauso wie die Erkennung der Mönchgrasmücke durch ihre schwarze Mönchskappe wird den Teilnehmern noch länger in Erinnerung bleiben. Gegen 10:30 Uhr war der Rundgang beendet und es hatten doch einige noch etwas Neues gelernt. Sichtlich zufrieden verabschiedeten sich die Teilnehmer um dann natürlich im eigenen Garten die Zählung durchzuführen.

Axel Mieritz

 

Impressionen eines runden Geburtstages

Am 30. Mai 2010 lud der NABU Dahmeland aus Anlass seines 20. Geburtstages zum großen Fest ein und viele viele kamen.

Geboten wurden:

 

Vorträge,

 

 

 

Gewächse aus dem Biogarten,

Ein Chorkonzert in der Prieroser Kirche,

eine kleine Gemäldegalerie sowie

 

ein Theaterstück - erdacht, vorbereitet und aufgeführt von den Rudi-Rotbein Junior-Rangern.

 

 

 

Außerdem gab es Ratespiele

 

 

 

und die ultimative Möglichkeit, endlich das Sensen zu erlernen.

Offenbar hatte sich das Ereignis weit herumgesprochen.

Für das leibliche Wohl sorgten u. a. Schüler der Grundschule Prieros mit selbst gebackenem Kuchen.

Ihnen und allen anderen fleißigen Helfern und Unterstützern sagt der NABU Dahmeland

 

Dankeschön!!

Zwanzig Jahre NABU Dahmeland 

Rückblick auf eine schöne Feier am Sonntag, den 30. Mai 2010

Stephan Runge

Vor 20 Jahren, am 28. Mai 1990 fand der Naturschutzbund Deutschland, Regionalverband „Dahmeland“ e.V. (NABU Dahmeland) Aufnahme in das Vereinsregister beim Amtsgericht Königs Wusterhausen. Wie schon vor 10 Jahren wollten wir unser zweites Jubiläum nicht nur mit unseren NABU-Mitgliedern feiern, sondern mit vielen Wegbegleitern der vergangenen Jahre, ob Mitarbeiter aus Behörden, Firmen, die uns unterstützt hatten, oder Menschen aus anderen Vereinen und Einrichtungen, die mit uns zusammenarbeiten.

Für die, die den Weg nach Prieros nicht nur für zwei bis drei Stunden antreten wollten, boten wir ab 11 Uhr schon ein „Vorprogramm“ an. Um 11 und 13 Uhr sollte jeweils ein Vogelkundlicher Spaziergang und 11.30 bzw. 13.30 Uhr eine Wiesenblumenführung auf der Wiese vor dem Naturschutzzentrum stattfinden. Ab 11 Uhr war auch der Botanische Garten von Professor Deters geöffnet und im Versammlungsraum des Naturschutzzentrums stellte der Niederlehmer Künstlerverein seine Bilder aus der Natur aus. Vor dem Naturschutzzentrum waren Stände des Biogartens Prieros und eines Buchladens aus Wildau, ein Grillstand der Prieroser Fleischerei Kaysers sowie natürlich ein NABU-Stand mit Informationsmaterial sowie Kräutern und Getränken aufgebaut. Mittags sang der Gemeindechor der evangelischen Kirche Prieros.

Leider waren die Wetterprognosen für diesen Tag äußerst schlecht und so ging kurz nach 11 Uhr auch ein kräftiger Regenschauer über Prieros nieder. Schnell mussten die Stände ins Naturschutzzentrum verlagert werden. Von den schlechten Vorhersagen waren auch die Besucher abgeschreckt. So stellten sich außer den Festvorbereitern bis 14 Uhr nur wenige Gäste ein, unter anderem eine Radfahrergruppe des ADFC, die aber auch bald weiter radeln wollte. Gegen 12 Uhr kam wenigstens wieder die Sonne heraus und bis auf etwas Nieselregen blieb es den restlichen Sonntag trocken.

Zum Festvortrag um 14 Uhr im Saal des Gemeindezentrums Prieros hatten sich dann aber etwa 80 Gäste eingestellt. Ich in meiner Funktion als erster Vorsitzender, eröffnete die Festveranstaltung, begrüßte ganz kurz die Gäste und stellte das weitere Programm vor. Mit einer Powerpoint-Präsentation blickten anschließend die früheren Vorsitzenden Dr. Gisela Deckert und Frank Bretschneider mit mir zusammen auf die vergangenen 20 Jahre zurück. Die Rede war von den enthusiastischen Anfängen Anfang der 1990er Jahre, dem Aufbau des Naturschutzzentrums, Projekten wie der Naturparkidee, der Fach- und Ortsgruppenarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit, einer Statistik über Mitglieder und Pflegeeinsätze und Wünschen für die Zukunft. Der Vortrag schloss mit einem Dank an die vielen aktiven Mitglieder und für die enge Zusammenarbeit mit vielen Einrichtungen, Behörden und Verbänden.

Direkt im Anschluss an den Festvortrag gratulierte uns die Rudi-Rotbein-Kindergruppe unter der Leitung von Sabine Schmidt von der Naturwacht mit einem kleinen Theaterstück. Sie spielten „Frederick – Die Mäusegeschichte“ im Park zwischen der Kirche und dem Naturschutzzentrum. Dann ging es wieder in den Saal des Gemeindezentrums zurück, wo den Gästen Zeit für Grußworte gegeben wurde. Unter anderem dankten der Beigeordnete für Umwelt des Landkreises Dahme-Spreewald und stellvertretende Landrat Karl-Heinz Klinkmüller und Antje Girschick von der unteren Naturschutzbehörde des selben Landkreises  für das gemeinsame Streiten für die Natur. Hans Sonnenberg vom Naturpark Dahme-Heideseen gratulierte uns mit dem Hinweis auf die neue Ausstellung „Das Wandern ist der Arten Lust“ im Infopunkt des Naturschutzzentrums, die gemeinsam vom Naturpark, der Naturwacht und dem NABU Dahmeland erstellt worden war.

Dann endlich konnten die Gäste zu Kaffee und Kuchen eingeladen werden. Ein umfangreiches Kuchenbuffet, gebacken von Eltern der Prieroser Grundschüler, wurde stolz von einigen Schülern angeboten, um ihre Klassenkasse aufzufüllen – vielen Dank für die tolle Unterstützung durch die Prieroser Schüler. Nach dem Kaffeetrinken waren die Gäste wieder zum Naturschutzzentrum geladen, um hier die Natur- und die Bilderausstellung zu bestaunen, sich an den Ständen zu informieren, Bücher, Pflanzen oder Getränke zu kaufen und zu etwas späterer Zeit auch ein Steak oder eine Bratwurst zu essen. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, sich die Technik des Mähens mit der Handsense zeigen zu lassen und wie eine Sense richtig geschärft wird. Wer wollte, konnte das Sensen dann auf der Wiese gleich selbst ausprobieren. Natürlich fand auch ein reger Austausch über die vergangenen Jahre statt, genauso aber auch über die Naturschutzfragen, die uns aktuell schon wieder beschäftigen.

Zur Abendbrotzeit ab 17 Uhr lichteten sich dann schon wieder die Reihen der Gäste. So wurden die mitgebrachten Salate, die zur Ergänzung der Grillleckereien gedacht waren, gar nicht mehr alle auf das Buffet gestellt. Gegen 18 Uhr begannen schon die Aufräumarbeiten. Insgesamt waren an diesem Tag bestimmt 100 Aktive und Gäste gekommen – anbetracht der äußerst schlechten Wettervorhersagen doch eine schöne Resonanz.

Ein ganz herzliches Dankeschön möchten wir an dieser Stelle noch einmal allen sagen, die an der Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung der Feier Anteil hatten. Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Naturparkverwaltung und der Naturwacht.

 

 

Festvortrag als PDF (Teil1 ca. 8MB)

Festvortrag als PDF (Teil2 ca. 8MB)

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