NABU RV Dahmeland Aktionen & Projekte

Aktionen und Projekte


Handys recyceln und NABU-Projekt fördern  

Hier können Sie Ihre alten Handys abgeben  

Der NABU setzt sich seit 2006 für das Handyrecycling ein und hat bereits Sammelstellen für Handygeräte etabliert. Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU drei Euro. 2012 sind 17.000 Handys gesammelt worden. Seit Beginn der Kampagne sind so 86.000 Handys zusammengekommen und 328.000 Euro über das Handyrecycling in das Havelprojekt gegangen.

 

Mehr hier . . .

 

 

Moorprojekt, mit Beteiligung des Naturparks Dahme-Heidseeen und Bildbeiträgen von Wolfgang  Klaeber.

 

 

Was passierte denn noch so 2009 im Naturpark Dahme-Heideseen?

Das die Naturparkverwaltung nicht nur verwaltet, sondern zahlreiche Projekte entwickelt, begleitet und umsetzt, ist im gerade erschienen Naturkundlichen Jahresbericht zu sehen. Vom Erfassen der Biberausbreitung an der Dahme, über das NABU Projekt zum Schutz der Mauerraute bis zum Auftauchen einer Großtrappe, das alles kann hier nachgelesen werden.

 

Link zum Bericht (PDF)

 

 

 

 

Amphibienteich in Zeesen  

Im Herbst 2009 wurde durch den NABU ein Kleingewässer in Zeesen angelegt, das Amphibien als Laichgewässer dienen soll. Naturschutzfachlicher Hintergrund dieser Maßnahme ist die Tatsache, dass die Amphibien rund um den Zeesener See durch Siedlungs- und Straßenbau in den letzten Jahren einen starken Bestandseinbruch erlitten haben. Mit der Anlage des Teiches wird den Amphibien ein Laichgewässer angeboten, welches sie von dem für sie gefährlichen Weg zum Zeesener See über die asphaltierte Seestraße abhalten soll.

Finanziert wurde das Projekt aus Spendenmitteln der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam.

 

Seltene Mauerraute gerettet

November 2009

Auf Anregung des Naturparks Dahme-Heideseen wurden  in Zeesen zwei Steinmauersäulen aus Kalkblockstufen mit Vorkommen gefährdeter Mauerfarnpflanzen (Asplenium ruta-muraria, eine in Brandenburg gefährdete Art) gesichert. Die  Steinmauerblöcke wurden nach Abbau und Transport im Schrobsdorff-Garten in Bestensee, Ortsteil Pätz als Trockenmauer in der dortigen Gartenanlage aufgebaut. Ziel des Projektes ist die beispielhafte und nachhaltige Sicherung der gefährdeten Pflanzenvorkommen in Verbindung mit der Aufwertung der gartengestalterischen Anlage des Schrobsdorff-Gartens als regional bedeutsamen Bereich für die naturtouristische Entwicklung im Naturpark Dahme-Heideseen. 

Den praktischen Teil des Projektes übernahm die Firma Mattigka, Sand- und Kiesgruben GmbH. Die Steine wurden mit schwerer Technik abgebaut, transportiert und in Pätz wieder aufgebaut. Die Mauerrautenbestände befinden sich jetzt an der offen Außenwand der Blockmauer. An zwei extra liegenden Steinen kann sehr gut das Wuchsverhalten der kleinen Farnpflänzchen sowie die Struktur der Steine besichtigt werden. Das Naturschutzprojekt wurde vom Landkreis Dahme-Spreewald finanziell unterstütz. Die ökologische Baubegleitung erfolgte durch die Naturparkverwaltung. Die Zivis vom NABU und Naturpark haben nach Abschluss der Arbeiten das Außengelände wieder "fit" gemacht.  

Im Namen der Mauerraute, herzlichen Dank an alle Beteiligten.

   


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